Mentale Stärke bedeutet Freiheit

Mentale Stärke ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Leben. Sie hilft uns, Herausforderungen zu meistern, unsere Ziele zu erreichen und unser volles Potenzial zu entfalten. Doch oft stehen uns unbewusste Verhaltens-, Glaubens- und Denkmuster im Weg.
Tief verwurzelte Überzeugungen können uns unbewusst limitieren, uns daran hindern, nach mehr zu streben, unser Selbstwertgefühl zu entwickeln und unsere Träume zu verwirklichen -sei es im Beruf oder in der Partnerschaft.
Was unsere Vorfahren uns mitgeben
Woher kommen bestimmte Verhaltensmuster und Glaubenssätze? Warum reagiere ich auf bestimmte Reize in einer bestimmten Art und Weise? Neben Erziehung, soziale Umgebung und kindlichen Erlebnissen, spielt die transgenerationale Epigenetik eine wichtige Rolle.
Tansgenerationale Epigenetik beschreibt die Idee, dass Erfahrungen oder Umweltfaktoren einer Generation biologische Spuren hinterlassen können, die an nachfolgende Generationen weitergegeben werden – ohne dass sich die DNA-Sequenz selbst verändert.
Um das zu verstehen, muss man zwischen Genetik und Epigenetik unterscheiden:
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Die Genetik ist der eigentliche DNA-Code.
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Die Epigenetik bestimmt, welche Gene aktiv oder inaktiv sind.
Man kann sich die DNA wie ein Buch vorstellen und die Epigenetik wie Markierungen oder Lesezeichen im Buch. Diese Markierungen beeinflussen, welche Kapitel gelesen werden.
Die Neurowissenschaftlerin Rachel Yehuda zeigte 2005 in einer Studie, dass schwangere Frauen, die die Terroranschläge auf das World Trade Center vom 11.9.2001 miterlebt hatten und danach an PTBS (= Posttraumatische Belastungsstörung) erkrankten, häufiger Kinder mit auffällig niedrigem Cortisolspiegel zur Welt brachten. Diese Kinder reagierten sensibler auf neue Reize, hatten größere Schwierigkeiten bei Stressregulation und emotionaler Stabilität und waren zudem oft kleiner als der Durchschnitt.
Ähnliches konnte bei Kindern von Juden und Jüdinnen, die im Rahmen des Holocausts traumatische Erlebnisse erlitten, beobachtet werden.¹
Stress während der Schwangerschaft kann also dazu führen, dass ein Kind epigenetisch auf eine gefährlichere Umwelt vorbereitet wird, als es später tatsächlich erlebt. Stresshormone der Mutter können die Plazenta passieren und den Fötus biologisch auf ein verstärktes Kampf-oder-Flucht-Verhalten einstellen.
Zudem beginnt die Prägung eines Menschen bereits generationenübergreifend: Die Vorläuferzellen der späteren Eizellen einer Frau entstehen schon, während sie selbst noch Embryo ist. Dadurch wirken Einflüsse von bis zu zwei Generationen biologisch mit. Ähnlich ist es beim Mann, mit dem Unterschied, dass bei der Frau Eizellen von Geburt an angelegt sind, beim Mann jedoch die Samenzellen lebenslang neu gebildet werden und daher bis zur Zeugung durch Stress oder Traumata beeinflusst werden können.
Wenn wir die Stellschrauben verstehen, können wir aktiv unsere mentale Verfassung beeinflussen.
Durch gezielte Methoden ist es möglich, belastende Verhaltens- und Glaubensmuster, Ängste, Konflikte und somit Blockaden zu lösen.
Der feine Unterschied zwischen Wahrheit und Überzeugung
Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Wahrheit und Überzeugung. Wenn wir also ständig denken und uns damit innerlich vorsagen "ich bin nicht gut genug, ich werde nicht gesehen, das schaffe ich nicht, ich muss es ertragen, andere sind besser als ich, usw.", dann glaubt es auch unser Unterbewusstsein. Wir strahlen diese negative Haltung aus und blockieren uns selbst, unseren Erfolg, unser Selbstwertgefühl. Dieses Gefühl kann belastend sein und den Alltag schwer machen.
"Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt."
Buddha
Einige werden vielleicht denken, dieses Zitat sei nur Hokuspokus. Aber wenn wir auf eine Sache fixiert sind, sei es positiv oder negativ, neigen wir dazu, unsere ganze Zeit mit diesen Gedanken zu verbringen. Sie wird zu unserer "Realität" – zu unserem Fokus und unserer Richtung.
"Die meisten Menschen geben ihre Macht auf, indem sie denken, sie hätten keine."
Alice Walker
Mit einer bewussten und starken mentalen Haltung können wir unsere Ressourcen besser nutzen, entwickeln Selbstvertrauen, erfahren Leichtigkeit, positive Überzeugungen und ein seelisches Gleichgewicht. Es ist wichtig zu differenzieren, welche Beziehungen uns gut tun und welche wiederum für unser System toxisch sind.
Es ist ein Prozess, der uns innerlich stärkt und nach außen hin authentisch und selbstbewusst auftreten lässt.
Ich unterstütze dich gerne dabei, deinen ganz persönlichen Weg zu finden für innere Freiheit und Leichtigkeit.
Um etwas zu ändern, bedarf es einer Aktion.
¹ Quelle: Transgenerationale Weitergabe von Traumata – Medicusblog.at